CELT document D302011

Wie Ronan seinen Sohn ermorden ließ

unknown

Fingal Rónáin

German Translation

Edited by Rudolf Thurneysen

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Wie Ronan seinen Sohn ermorden ließ

Über Leinster herrschte einst ein berühmter König — Ronan Aeds Sohn. Und Ethne, die Tochter Cummascachs, des Sohnes Eogans, von den Desi in Munster war seine Frau. Sie brachte ihm einen Sohn, Mael-Fothartig, zur Welt. Dieser war der herrlichste Knabe, den es je bei den Lagnern gegeben hat.

Um ihn geschart hielten sie Zusammenkünfte und Heerlager, Spiele und Versammlungen, Kämpfe und Wettschießen ab. Und er war beliebt bei allen Mädchen und Frauen.

Als Ethne starb, lebte Ronan lange Zeit ohne Frau.

“Warum nimmst du dir keine Frau?” fragte ihn eines Tages sein Sohn. “Es ginge dir besser, wenn du eine Frau hättest.” “Ich hörte, Eochid, der König der Sobirche-Burg im Norden, habe eine schöne Tochter”, sagte da Ronan. “Du bist kein Mann für ein junges Mädchen”, erwiderte der Sohn. “Warum suchst du dir nicht eine passendere Frau? Die stünde dir besser an als ein junges umherspringendes Ding.”

Es war aber nicht möglich, den König von seiner Idee abzubringen. Er ging nach dem Norden und teilte das Lager mit Eochids Tochter, dann nahm er sie mit. Als sie ankamen, befand sich Mael-Fothartig auf einem Rundgang durch Süd-Leinster.

“Wo ist dein Sohn, Ronan?” fragte sie. “Man erzählte mir, du hättest einen vortrefflichen Sohn.” “Ja, das stimmt”, erwiderte Ronan, “er ist der beste Sohn in Leinster.”
“Laß ihn zu mir rufen, daß er mich begrüße, wie auch mein Gefolge und meine Besitztümer und Schätze.”
“Gewiß wird er kommen”, sagte Ronan.
Darauf kehrte Mael-Fothartig zurück und begrüßte sie herzlich.
“Ich werde dich verehren”, sagte der junge  p.112 Mann. “Alle Schätze und Kostbarkeiten, die ich erlange, sollst du für deine Liebe zu Ronan bekommen.”
“Es freut mich, daß du mir derart entgegenkommst”, erwiderte sie da.

Der neuen Königin diente eine hübsche junge Frau. Die sandte sie alsbald mit Anträgen zu Mael-Fothartig. Aber die Frau wagte nicht, aus Angst, er werde sie töten, die Anträge auszurichten. Da drohte die Königin, ihr den Kopf abschlagen zu lassen, wenn sie nicht spreche.

Einst spielte Mael-Fothartig Schach mit seinen zwei Milchbrüdern, Donn und Congal, den Söhnen seines Pflegevaters. Diese beiden waren stets um ihn. Da trat die junge Frau zu ihnen und beteiligte sich an ihrem Spiel. Mehrmals versuchte sie zu sprechen, aber sie wagte es nicht und wurde rot. Das bemerkten die beiden Männer. Als Mael-Fothartig hinausging, fragte Congal die Frau: “Was möchtest du sagen?” “Nichts”, erwiderte sie. “Aber Eochids Tochter möchte Mael-Fothartig zum Geliebten haben.”
“Sprich nicht so, Frau!” sagte Congal. “Wenn Mael-Fothartig dich hört, bringt er dich um. Aber, wenn du möchtest, werd ich für dich bei ihm ein gutes Wort einlegen.”
Das erzählte die junge Frau der Königin. “Mir ist's recht”, sagte diese. “Denn wenn du mit ihm zusammen bist, wirst du zu sprechen wagen, und dann vertritt aber meine Sache gut bei ihm!”
So geschah es. Die junge Frau schlief mit Mael-Fothartig.
“Nun denn”, sagte die Königin. “Wahrscheinlich willst du jetzt für mich bei ihm kein gutes Wort mehr einlegen, da du ihn lieber für dich allein hast. Also laß ich dich umbringen!”

Da sah Mael-Fothartig eines Tages, daß die Frau weinte. “Was hast du?” fragte er. — “Eochids Tochter droht, mich umzubringen, weil ich nicht ihre Sache bei  p.113 dir vertrete, da sie sich doch mit dir treffen möchte.” — “Ist das möglich!” rief er. “Dein Schaden soll es nicht sein, daß du dich zurückhieltest! Und wenn man mich dreimal in eine feurige Kohlengrube steckte, so daß ich zu Staub und Asche verbrennte, nie würde ich mich mit Ronans Frau treffen, auch wenn mich alle deshalb tadelten. — Aber ich will ihr aus dem Wege gehen.”

Deshalb fuhr er mit fünfzig Kriegern nach Schottland, wo er vom König herzlich empfangen wurde. Der besaß besondere Jagdhunde für Hasen, Schweine und Hirsche. Aber die beiden Hunde Mael-Fothartigs, Doilin und Dathlenn, waren immer vor diesen Hunden am Wild. Und alle Kämpfe und Schlachten, aus denen der König von Schottland als Sieger hervorging, gewann Mael-Fothartig für ihn.
“Warum, Ronan?” fragten die Lagner, “hast du Mael-Fothartig außer Landes geschickt? Wir bringen dich um, wenn er nicht zurückkommt!” — Als Mael-Fothartig das berichtet wurde, kehrte er aus dem Osten zurück.

Er nahm seinen Weg über die Sobirche-Burg. Dort begrüßte man ihn herzlich. “Es ist sehr unfreundlich von dir, Mael-Fothartig, daß du unsere Tochter verschmähst. Für dich, nicht für den alten Mann war sie bestimmt.” — “Ihr tut ihm Unrecht!” sagte Mael-Fothartig.

Er kam zu den Lagnern und wurde herzlich empfangen. Und die gleiche junge Frau teilte wieder das Lager mit ihm. “Verschaff mir den Mann!” befahl Eochids Tochter ihrer Gefährtin. “Oder ich laß dich töten.” Und wieder berichtete sie Mael-Fothartig vom Begehren der Königin.
“Was kann ich dagegen tun, Congal?” fragte dieser seinen Milchbruder.
“Wenn du dich erkenntlich zeigst, will ich dir das Weib fernhalten, so daß sie nicht mehr an dich denken wird”, erwiderte Congal.  p.114 “Ich gebe dir mein Pferd mit seinem Zaum und mein Gewand.”
“Ich nehme nichts anderes als die beiden Hunde. Nur, sie sollen ausschließlich mir gehören.”
“Du sollst sie haben”, erwiderte Mael-Fothartig.
“So geh morgen bei den Kühen des Abhangs jagen”, sagte Congal. “Du weißt, wo ich meine? Bei jenen Steinen, die von weitem wie weiße Kühe aussehen. Geh dahin zur Hetzjagd. Und die junge Frau soll die Königin zu uns hinbestellen. Dann werd ich dich von ihr befreien.”

“Ich werde kommen”, sagte die Königin zu ihrer Gefährtin. Sie konnte kaum den Morgen erwarten. Als sie am anderen Tag zum Treffpunkt kamen, trat ihnen Congal entgegen.
“Wohin, du Dirne?” fragte er. “Es ist nicht gut für dich, allein umherzustreifen, es sei denn, du willst dich mit einem Manne treffen! Pack dich und nimm meinen Fluch mit dir!” — Und er begleitete sie bis zu ihrem Haus. Als sie umkehrte und abermals auf sie zukam, rief Congal: “So? Du willst dem König von Leinster die Schamröte in die Wangen treiben, elende Dirne? Wenn ich dich noch einmal sehe, schlag ich dir den Kopf ab und bringe ihn auf einem Pfahl zu Ronan.” Und er drohte ihr mit dem Pferdestachel, bis er sie wieder im Haus wußte. — “Ich werde dir schon noch einen Schluck Blut in den Mund bringen”, sagte sie.

Ronan kam nach Hause. Mael-Fothartig hingegen war noch auf der Jagd, nur seine Begleiter waren schon zurückgekehrt. “Congal, wo ist Mael-Fothartig heut abend?” fragte Ronan sogleich.
“Er ist noch draußen”, erwiderte Congal.
“Wie kann man meinen Sohn draußen allein lassen? Er tut doch stets nur Gutes!”  p.115 “Du machst uns mit deinem Gerede über deinen Sohn noch taub”, sagte da Eochids Tochter. “Warum sollte ich nicht von ihm reden?” fragte Ronan. “Denn es gibt in Irland keinen Sohn, der mehr nach dem Wunsche seines Vaters wäre. Mir zuliebe kümmert er sich um die Leute an der Hürden-Furt, in Clar-Daire-Moir und an der Carpres Brücke, damit wir beide in Ruhe leben können.” “Nun, die Freude, die er gern mit mir erlebte”, sagte sie, “wurde ihm noch nicht zuteil. Er möchte statt deiner das Lager mit mir teilen. Länger werd ich ihm wohl auch nicht widerstehen können. Seit heut früh hat Congal dreimal mich zu ihm gebracht, und nur mühsam entrann ich seinen Händen.” “Was redest du da, schlechtes Weib!” rief Ronan. “Du lügst!”
“Dann will ich dich überzeugen. Ich werde eine Halbstrophe singen; paß auf, ob es die richtige Ergänzung zu jener ist, die er zu singen pflegt.” Mael-Fothartig hatte jedoch früher dieses Singen mit ihr geübt, um sich freundlich zu erweisen.

Da kehrte Mael-Fothartig zurück und stellte sich ans Feuer, um sich zu trocknen. Congal saß in seiner Nähe, sein Narr, Mac Glass, vollführte mitten im Haus Kunststücke. Da es ein kalter Tag war, sang Mael-Fothartig:

  1. Kalter Sturmwind umwütet
    den, der die Kühe des Abhangs hütet.
“Jetzt hör zu, Ronan!” sagte sie. — “Sing das noch einmal!”
  1. Kalter Sturmwind umwütet
    den, der die Kühe des Abhangs hütet.
Sie ergänzte:
  1. Und das Hüten ist dem vergällt,
    dem sowohl Kuh wie auch Liebchen fehlt.
 p.116 “So ist es wahr!” rief der König. Und da an seiner Seite Aedan, der Sohn Fiachna Laras, saß, der ein starker Krieger war, befahl Ronan ihm: “Aedan, nimm dir mit dem Speer Mael-Fothartig vor und verschone auch Congal nicht!”

Und Aedan bohrte seinen Speer in Mael-Fothartig, der am Feuer mit dem Rücken zu ihnen stand, daß die Spitze durch ihn hindurchdrang und er zusammenbrach. Und als sich nun Congal erhob, stieß ihn Aedan den Speer durchs Herz. Da lief der Narr hinaus, doch Aedan schleuderte auch nach ihm seinen Speer, so daß der ihm die Eingeweide herausriß. “Du verschaffst dir reichlich Bewegung mit den Männern, Aedan!” sagte da der schwer getroffene Mael-Fothartig. “Was habt ihr euch gedacht”, rief Ronan wütend, “könntet ihr euch für die Buhlerei keine andere Frau suchen als die Königin!”
“Du bist elend betrogen worden”, erwiderte der junge Mann, “wenn du deinen einzigen Sohn, den keine Schuld trifft, umbringen läßt. Bei deiner Würde und bei dem Stelldichein, zu dem ich nun gehe, beim Stelldichein mit dem Tod, meine Schuld, an Buhlerei mit ihr auch nur gedacht zu haben, ist nicht größer als die, mit meiner eigenen Mutter geschlafen zu haben! Höre aber, seit diese Frau in unser Land gekommen ist, macht sie mir Anträge, und heute mußte sie Congal dreimal davonjagen, damit sie mich in Ruhe ließe. Congal stirbt völlig schuldlos!”

Jetzt trug ein Rabe Eingeweide des Narren auf die Schloßbrücke, und da verzog der Narr den Mund, so daß das umherstehende Volk lachte. Da schämte sich Mael-Fothartig und sagte:

  1. Mac Glass,
    hüte deine Eingeweide!
    Kennst du schon kein Schamgefühl,
    mach den Leuten nicht noch Freude.
 p.117 Dann starben alle drei, und sie wurden in ein anderes Haus gebracht. Ronan aber ging zu den Toten und legte sich drei Tage und drei Nächte unter den Kopf seines Sohnes.

Donn, der Milchbruder Mael-Fothartigs und Bruder Congals, zog nun mit zwanzig Reitern zur Sobirche-Burg, um Eochid zu sagen, seine Tochter sei mit Mael-Fothartig auf der Flucht, er möge ihnen bis zur Landesgrenze entgegenreiten. Schließlich schlugen sie Eochid wie auch seinem Sohn und seiner Frau den Kopf ab. Und Ronan, der unter dem Kopf seines Sohnes lag, sprach:

  1. Kalter Sturmwind umwütet
    den, der die Kühe des Abhangs hütet,
    und das Hüten ist dem vergällt,
    dem sowohl Kuh wie auch Liebchen fehlt.
  1. Kalt geht der Wind
    draußen vor dem Hause der Krieger.
    Treue Krieger! Denn sie standen
    stets zwischen dem Wind und mir.
  1. Schlafe, Tochter Eochids!
    Zornig ist des Windes Schärfe.
    Furchtbar, daß man Mael-Fothartig
    wegen einer tollen Frau erschlug!
  1. Schlafe, Tochter Eochids!
    Freude bringt mir nicht dein Wachen,
    seh ich doch den lieben Sohn
    tot in diesem Hause liegen!
Und Eochids Tochter sprach:
  1. Armer Toter dort im Winkel,
    den stets viele Augen suchten, p.118
    allzusehr hat seit der Rückkehr
    meine Wollust dich geplagt!
Und Ronan fuhr fort:
  1. Schlafe, Tochter Eochids!
    Narren sind wir Menschen nicht!
    Sieht man dich auch weinend sitzen,
    meinen Sohn vermißt du nicht!
Da kam Donn herein und warf ihr die Köpfe des Vaters, der Mutter und des Bruders zu. Sie aber stand auf und stürzte sich in ihren eigenen Dolch.
Nun sprach Ronan:
  1. Eochid blieb ein einziges Hemd,
    jetzt trägt er der Schwachheit Kleid.
    Herrscht in der Nass-Burg schweres Leid,
    herrscht es auch in Dun-Sobirche.
  1. So gebt wenigstens Speise und Trank
    dem Hunde von Mael-Fothartig!
    Und ein anderer bringt auch
    für Congals Hund die Speise!
  1. Krieger, Männer und Pferde,
    die zu Mael-Fothartig gehörten,
    keinem neideten sie Nahrung,
    als ihr Herr noch war am Leben.
  1. Krieger, Männer und Pferde,
    die zu Mael-Fothartig gehörten,
    freudig stürmten sie
    vom Felde her im Pferdewettlauf.
  1. Krieger, Männer und Pferde,
    die zu Mael-Fothartig gehörten, p.119
    häufig ließen sie erschallen
    nach dem Sieg den Jubelruf.
  1. Waren Mael-Fothartigs Gefährten
    würdig zwar — ich leugne es nicht —
    gut beschützten sie den nicht,
    der aus jeder Not sie löste.
  1. Er, mein Sohn, Mael-Fothartig,
    der sich oft im Walde aufhielt, —
    stiegen Prinzen ab und Könige,
    wohl bewirtet waren sie bei ihm.
  1. Er, mein Sohn, Mael-Fothartig,
    fuhr durchs küstenreiche Schottland,
    war ein Krieger unter Kriegern,
    siegreich überwand er sie.
  1. Er, mein Sohn, Mael-Fothartig,
    der die Kraft der Heere war,
    er, der schöne stolze Kämpfer,
    ging zur kalten Wohnung ein!

Nun versammelten sich die Lagner um Ronan und hielten die Totenklage ab. Man warf den König zu Boden und Aedan, der Mörder, wurde verfolgt. Die beiden Söhne Mael-Fothartigs, Aed und Mael-Tuile, holten ihn ein. Und Aed schleuderte seinen Speer nach ihm, und Aedan brach schwer getroffen zusammen.
“Laßt mich aufstehen, ihr Männer”, bat Ronan nun, “wenn ihr mich nicht töten wollt. Ist der Mann tot?”
“Er ist tot”, antworteten sie.
“Wer hat ihn getötet?” fragte Ronan.
“Aed.”
“Hat ihn Mael-Tuile auch getroffen?”
“Nein.”  p.120 “So soll er auch niemals einen Menschen verwunden können!” meinte der König da. “Tapferkeit und Waffenkunst falle dem zu, der Aedan getroffen hat.”

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Title statement

Title (uniform): Wie Ronan seinen Sohn ermorden ließ

Title (editorial): [LL Facs 271a]

Title (original, Irish): Fingal Rónáin

Title (supplementary): German Translation

Editor: Rudolf Thurneysen

Author: unknown

Responsibility statement

Translated by: Rudolf Thurneysen

Electronic edition compiled by: Beatrix Färber and Sara Sponholz

Funded by: School of History, University College, Cork

Edition statement

1. First draft, revised and corrected.

Extent: 2965 words

Publication statement

Publisher: CELT: Corpus of Electronic Texts: a project of University College, Cork

Address: College Road, Cork, Ireland—http://www.ucc.ie/celt

Date: 2011

Date: 2014

Date: 2018

Distributor: CELT online at University College, Cork, Ireland.

CELT document ID: D302011

Availability: Available with prior consent of the CELT programme for purposes of academic research and teaching only.

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Manuscript sources for Fingal Rónáin

  1. Dublin, Trinity College Library, MS 1339, olim H. 2. 18, Book of Leinster, 271–273. For details see T. K. Abbott and E. J. Gwynn (eds.), Catalogue of Irish Manuscripts in the Library of Trinity College Dublin (Dublin 1921).
  2. Dublin, Trinity College Library, MS 1337, olim H. 3. 18, 749–754. [Not used in this translation.]

Edition

  • Kuno Meyer, Fingal Rónáin. How Rónáin slew his son, Revue Celtique 13 (1892) 368–397. Text from Book of Leinster p. 271, with readings of MS 1337 (H. 3. 18), p. 749, and translation.

Translations

  1. Kuno Meyer, Fingal Rónáin. How Rónáin slew his son, Revue Celtique 13 (1892) 368–397. Text from Book of Leinster p. 271, with readings of MS 1337 (H. 3. 18), p. 749, and English translation.
  2. Rudolf Thurneysen, Sagen aus dem alten Irland, Berlin 1901 [Ronans Sohnesmord]. repr. Leipzig und Weimar 1984; repr. as 'Keltische Sagen aus dem alten Irland', Wiesbaden 1987. [Wie Ronan seinen Sohn ermorden ließ].
  3. David Greene & Frank O'Connor, In: A golden treasury of Irish poetry, A.D. 600 to 1200. London [etc.] Macmillan 1967: Is úar gaeth (20. Rónáns lament).

Select bibliography

  1. David Greeene, In: Myles Dillon (ed.), Irish Sagas, Stationery Office 1959: pp. 167–181. (Thomas Davis Lectures, 1955). Republ. Cork, Mercier, 1968 (repr. 1970).
  2. Thomas Charles-Edwards, Honour and status in some Irish and Welsh prose tales, Ériu 29 (1978) 123–144.
  3. David N. Dumville, 'The conclusion of Rónáin', Studia Celtica 14–15 (1979–1980) 71–73.
  4. Tomás Ó Cathasaigh, Varia III: 'The Trial of Mael Fothartaig', Ériu 36 (1985) 177–180.
  5. Tomás Ó Cathasaigh, 'The Rhetoric of Fingal Rónáin', Celtica 17 (1985) 123–144.
  6. Erich Poppe, 'A Note on the Jester in Fingal Rónáin', Studia Hibernica 27 (1993) 145–154.
  7. Barbara Hillers, 'The Irish historical romance: a new development?', Proceedings of the Harvard Celtic Colloquium 11, (1993) 15–25.
  8. Erich Poppe, 'Deception and Self-Deception in Fingal Rónáin', Ériu 47 (1996) 137–151.
  9. Sheila Boll, 'Seduction, Vengeance, and Frustration in Fingal Rónáin: The Role of Foster-Kin in Structuring the Narrative', Cambrian Medieval Celtic Studies 47 (Summer 2004) 1–16.
  10. Kaarina Hollo, 'Fingal Rónáin: The Medieval Irish Text as Argumentative Space', in: Cín Chille Cúile: Texts, Saints and Places. Essays in Honour of Pádraig Ó Riain. Edited by John Carey, Máire Herbert and Kevin Murray (Aberystwyth 2004) 141–149.
  11. Jürgen Uhlich, 'Some Textual Problems in Rónán's Lament I: Two Quatrains Concerning Echaid's Daughter (Fingal Rónáin Lines 180–7)', Ériu 56 (2006) 13–62.
  12. Uáitéar Mac Gearailt, 'The making of Fingal Rónáin', Studia Hibernica 34 (2006–2007) 63–84.

The edition used in the digital edition

Thurneysen, Rudolf. Keltische Sagen aus dem alten Irland‍. Wiesbaden: VMA Verlag, , UNKNOWN = measure.

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Project description: CELT: Corpus of Electronic Texts

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The present text represents pages 111–120 of the volume.

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Creation: Rudolf Thurneysen.

Date: 1901

Language usage

  • The text is in German. (de)
  • The original title is in Old Irish. (ga)

Keywords: saga; prose; medieval; translation

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  2. 2014-04-16: Additions made to bibliographic detail. (ed. Beatrix Färber)
  3. 2011-07-27: File proofed (2); structural encoding checked; file parsed; SGML and HTML files created. (ed. Beatrix Färber)
  4. 2011-07-25: File proofed (1); structural encoding applied. (ed. Sara Sponholz)
  5. 2011-07-14: Header created with bibliographical details. (ed. Beatrix Färber)
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